Meditation

Meditation

Im Himalaya Institut können interessierte Menschen eine fundierte und schrittweise Einführung in die Meditationspraxis bekommen, zum Einstieg beispielsweise in speziellen Kursen, oder intensiver im Rahmen der Yogalehrausbildung und in persönlichen Einzelberatungen.

Meditation ist eine Übung, die uns mit uns selbst bekannt macht und hilft, uns der eigenen inneren Potenziale bewusst zu werden. Auf diese Weise kann der Mensch sich langsam wandeln und das innerste Zentrum seines Wesens, das in ihm ruhende spirituelle Selbst erfahren. Dies führt zu tiefem inneren Frieden, der uns dazu befähigt, wirklich geistig präsent zu sein. Im Himalaya Institut bemühen wir uns darum, eine Basis für die liebevolle und sanfte Gestaltung dieses möglicherweise lebenslangen Prozesses zu legen.

Die Meditationspraxis erschöpft sich nicht in einer weltabgewandten inneren Ruhe, sondern sie schafft darüber hinaus Fähigkeiten, in der Welt zu stehen und den ständigen Herausforderungen konstruktiv zu begegnen. In der von unserer Schule vertretenen Yogatradition ist die Meditationsübung von zentraler Bedeutung als ein Mittel, das eigene Leben bewusst anzunehmen und zu gestalten. Wie bei jedem anderen Yogaweg geht es dabei nicht ausschließlich um ein in der Zukunft liegendes Ziel, wie die Erleuchtung, sondern auch hier ist der Weg das Ziel. Die Meditationstradition der Himalayas verwendet Klänge, die Mantren genannt werden. Diese werden in unserer Tradition bis heute von authentischen Lehrern weitergegeben.

Ursprünge der Himalaya-Meditation

Unsere Meditationstradition ist mehrere tausend Jahre alt und hat als Ziel, den Menschen dazu anzuregen, sich auf den Weg der spirituellen Suche zu begeben, die ihm ermöglicht, das innere Zentrum des Bewusstseins, den inneren Lehrer, zu entdecken. Der Übende ist aufgefordert, eigene Erfahrungen zu machen, die Lehre für sich selbst zu prüfen und lebendig werden zu lassen. So wie aus einem Saatkorn eine Blume mit einem besonderen Duft entsteht, so kann die Mantraübung einen Prozess auslösen, durch den sich die Persönlichkeit auf wunderbare Weise in der ihr eigenen Geschwindigkeit entfalten kann. Das Erleben einer Erleuchtungserfahrung kann nicht gelehrt oder erübt werden. Vermittelt und erfahren werden kann jedoch ein systematischer Weg zu Konzentration, Versenkung und Meditation.

Diese Art der spirituellen Schulung hilft den Übenden, ihr Leben aus der inneren Quelle heraus zu gestalten und jedem Lebensaugenblick Würde zu verleihen. Dieser Übungsweg ist eine von vielen Formen, durch welche sich die Quelle aller Weisheit ausdrückt. Er versteht sich als Teil einer universellen spirituellen Tradition, die sich innerhalb verschiedener Kulturen zeigt, vergleichbar mit den zahlreichen Zweigen eines Baumes.

Die Initiation ist ein Kernelement unserer Tradition. Dabei werden seit Jahrtausenden spirituelle Klänge (Mantren) von Lehrern an Schüler übertragen, um sie in der Meditation zu unterstützen und zu begleiten. Diese Mantren, die feinstoffliche Schwingungen repräsentieren, und die persönlich ausgewählt werden, helfen dem menschlichen Geist sich auszurichten und zu reinigen. Dadurch wird das Unterscheidungsvermögen gefördert, so dass Yoga zu einem Übungsweg mit Kontinuität und Hingabe zum inneren Zentrum des Bewusstseins wird, um von dort sinnvoll in der Welt zu handeln.

Interessierte können solch ein persönliches Mantra bekommen und Begleitung auf ihrem spirituellen Weg erhalten. Diese Initiierung in die Mantrameditation ist der gehütete Schatz unserer Tradition.

 

Samahita Yoga - über die Essenz der Himalaya-Meditationstradition  

Samahita Yoga hat eine mehrere tausend Jahre alte Tradition, deren Kernanliegen die Meditation als Vorbereitung auf samadhi ist. Das Ziel der Lehre ist es, den Menschen dazu anzuregen, sich auf den Weg der spirituellen Suche zu begeben, die ihm ermöglicht, das innere Zentrum des Bewusstseins, den inneren Lehrer, zu entdecken. Der Übende ist aufgefordert, eigene Erfahrungen zu machen, die Lehre für sich selbst zu prüfen und lebendig werden zu lassen.  

Der Zustand des samadhi kann nicht gelehrt und nicht erlernt werden. Das Zuteilwerden von samadhi wird als ein großes Geschenk erlebt. Gelehrt und erlernt werden kann jedoch die Methode der Konzentration als Vorbereitung auf Meditation. Gelehrt und erlernt werden kann auch die Reinigung des Geistes, insbesondere der Emotionen, durch Hingabe, Entspannung und Schulung des Unterscheidungsvermögens. Samahita Yoga ist Übung und Entsagung, Liebe und Hingabe. Entsagung ist dabei keine Abwendung von der Welt, sondern Hinwendung zum inneren Zentrum des Bewusstseins, um von dort aus, von innen nach außen, seine Handlungen in der Welt zu verrichten.  

Der durch den Samahita Yoga verkörperte Übungsweg ist eine von vielen Formen, durch welche sich die Quelle aller Weisheit ausdrückt und vermittelt. Er versteht sich als Teil einer universellen spirituellen Tradition, die sich innerhalb verschiedener Kulturen zeigt, vergleichbar mit den zahlreichen Zweigen eines Baumes.  

Interessierte können eine Einweihung in ein persönliches Mantra bekommen und Begleitung auf ihrem spirituellen Weg erhalten. Das Phänomen der Einweihung in die Meditationstradition (Initiierung) von einem authentischen Lehrer ist der gehütete Schatz des Samahita Yoga und wird seit Jahrtausenden lebendig gehalten.  

So wie ein Saatkorn die schönste Blume aus sich entstehen lassen kann, so kann die Einweihung einen Prozess in dem Übenden auslösen, durch den sich seine Persönlichkeit auf wunderbare Weise in der ihm eigenen Geschwindigkeit entfalten kann. Diese Art der Einweihung und spirituellen Schulung hilft dem Übenden, sein Leben aus der inneren Quelle heraus zu gestalten und jedem Lebensaugenblick Würde zu verleihen.  

Pusteblume im Sonnenuntergang


top