PRANAYAMA – ATEM UND ACHTSAMKEIT

Die nächste Jahresgruppe beginnt am 15. Juni 2017

Einjährige Fortbildung mit Dr. Matthias Deparade

Was bedeutet Pranayama
Im Fokus dieser Fortbildung stehen Atem und Achtsamkeit. Die Schulung des Atems und der bewusste Umgang mit dem Atem gehört neben dem Üben von Asanas, der Kontemplation und Meditation zu den zentralen Themen des Yoga. Pranayama ist ein Üben auf der feinstofflichen Ebene. Durch den achtsamen Umgang mit dem Atem wird prana, die Lebensenergie, erfahrbar und kann sanft gelenkt werden. Wir werden in der tiefgreifenden und intensiven Beschäftigung mit dem Thema sehr verschiedene Facetten kennenlernen. So wird der Atem praktisch und theoretisch erfahren, mit Hingabe, Tiefsinn und Freude.



Inhalte der Fortbildung
•  Schrittweise Hinführung und Vertiefung der klassischen Pranayamas
•  Ausatmung und Atemleere
•  Einatmung und Atemfülle
•  Energiefluß, prana vayus
•  spezielle Pranayamas, bhuta shuddhi

Weitere Schwerpunkte sind:
• Atem als Vorbereitung und als Thema der Meditation
• der Atem- und Energiefluss im Asana
• Asanas als Vorbereitung zum Pranayama
• philosophischer Hintergrund zu Prana und Pra- nayama aus den Yoga Sutras, den Upanishaden und dem kaschmirischen Shivaismus
• Didaktik in der Unterrichtung
• Supervision nach Bedarf

Ziel der Fortbildung ist die Freude am Atem, am Fluss des Atems und den Tanz mit dem Atem in seiner ganzen Fülle zu entwickeln.

Einen Tag lang werden wir im warmen Wasser arbeiten, um uns und den Atem loszulassen und den Zustand der Atemleere in besonderer Weise zu erfahren.
Und wir werden den Atem zum Tönen und Klingen bringen. In jedem Seminar unterrichtet an einem Abend die Stimm- und Atempädagogin Imke McMurtrie als Gastdozentin. Mit ihr singen wir in entspannter Atmosphäre ethnische Lieder zu verschiedenen Gefühlsqualitäten. So können wir den Atem immer wieder neu genießen.

Zeit und Umfang der Fortbildung
Die Fortbildungsgruppe findet innerhalb eines Jahres an insgesamt sechs verlängerten Wochenenden statt. Jedes Seminar beginnt am Donnerstagabend. Wir schaffen uns so bewusst Raum und Zeit für Erfahrung und Übung. Gerade weil die meisten Menschen in ihrem Alltag wenig Muße finden, um in Ruhe zu üben, wollen wir uns dies hier gönnen – mit Zeit für sich allein und gemeinsam in der Gruppe.




   Dr. Matthias Deparade

 

Jahrgang 1950, Diplom-Chemiker, selbstständig im Bereich der Labormedizin in Hamburg. Erster Yogaunterricht im Stil von S. Yesudian 1979 bei Rudolf Fuchs in Stuttgart. Seit 1996 studiert und übt er aktiv am Himalaya Institut. Im Jahr 2002 legte er die Prüfung zum Yogalehrer (BDY/EYU) ab und erwarb die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde als Heilpraktiker. Er absolvierte eine 3jährige Pranayama-Fortbildung bei Dr. Shrikrishna Bhushan Tengshe sowie Fortbildungen über Psychotherapeutisches Begleiten bei Rainer Scheunemann, Yoga der Energie bei Boris Tatzki und Anna Trökes, Kaschmirischen Shivaismus bei Prof. Bettina Bäumer. Seit 2006 Dozent in der Yogalehrausbildung des Himalaya Institut e.V. Schwerpunkte seiner Lehrtätigkeit sind Pranayama, Entspannung , Meditation und Yogaphilosophie.

Dr. Matthias Deparade ist 1. Vorsitzender im Vorstand des Himalaya Instituts e.V.

 

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