Die Flügel der Stimme

Fortbildungsreihe für einen bewussteren Umgang mit der eigenen Stimme mit Imke McMurtrie

 

Sa 27.01.2018 [DFS-118-H-1]
Fußgewölbe und Beckenboden: oben und unten verbinden, sich tragen lassen
Sa 03.03.2018 [DFS-118-H-2]
Hintere und vordere Zwerchfellschenkel in Beziehung zu Psoas und Brustbein
Sa 21.04.2018 [DFS-118-H-3]
Funktion des Kehlkopfes und seine Verbindung zu Brustraum und Schultergürtel
Sa 02.06.2018 [DFS-118-H-4]
Funktion des Kehlkopfes und seine Verbindung zu Kiefer und Nacken
Sa 15.09.2018 [DFS-218-H-5]
Resonanzräume des Kopfes: Mund- und Nasenraum, Kiefer-, Stirn- und Keilbeinhöhlen
Sa 27.10.2018 [DFS-218-H-6]
Ohren und Augen: Druckorientierung oder Empfänglichkeit – Hören und Sehen, Gehört- und Gesehenwerden
Sa 24.11.2018 [DFS-218-H-7]
Gehirnphysiologie, Neurobiologie und Stimme
 
Alle Seminare sind einzeln buchbar. Bei Buchung von weiteren Seminaren je 10% Rabatt.

Diese Fortbildungsreihe richtet sich an Menschen, die mit Menschen arbeiten und dabei viel sprechen oder auch singen und achtsam mit ihrer Stimme umgehen wollen:
PädagogInnen, TherapeutInnen, SprecherInnen … und an alle, die sich auch im Alltag einen bewussteren, sinnlichen Umgang mit ihrer Stimme wünschen.

In dieser Fortbildungsreihe, die sich über 7 Samstage verteilt, werden wir die Stimme in Verbindung mit den senkrechten und waagerechten Faszien-verstrebungen unseres Körpers kennenlernen. Auf der Grundlage von Atem- und Körperbewusstheit werden die verschiedenen Flügel der Stimme (Zwerchfellkette), das Zusammen-schwingen der Zwerchfelle von den Fußgewölben bis zum Kopf, erforscht. Ziel ist, die Natürlichkeit, Leichtigkeit und Authentizität der eigenen Sprech- und Singstimme im Unterricht, in der Therapie und im Alltag zu erleben und sie nicht nur als Kommunikationsorgan, sondern auch als Energiegeberin, Feedback- und Regulationsmöglichkeit kennen (und lieben) zu lernen.
Wissenschaftliche Untersuchungen am Musik-therapeutischen Institut der Universität Berlin haben gezeigt, dass Klienten die Weise, wie etwas gesagt wurde, zu 85 % erinnerten, sich aber nur 15 % des Inhalts merken konnten. Was bedeutet das für unsere Arbeit als PädagogInnen und TherapeutInnen? Wie können wir unsere Stimme so stimmen, dass unser Instrument selbst zum therapeutischen/heilsamen Mittel werden kann?
“Im (therapeutischen) Dialog wird die Stimme zu einem doppelten Resonanz-Phänomen und widerspiegelt sowohl die eigenen körperlichen und seelischen Resonanzprozesse als auch das, was in der Mitte zwischen einem Ich und einem Du schwingt.” (Sonja Maurer-Joss: Dem Leben eine Stimme geben, 2011, Reichert-Verlag)

Wenn wir unsere Stimme bewusst mit Präsenz, Freiheit und Lebendigkeit schwingen lassen, bieten wir den Menschen, die uns begegnen, an, diese Aspekte auch in sich selber wahrzunehmen und klingen zu lassen.

Imke McMurtrie

Imke McMurtrie

Imke McMurtrie
ist Musikethnologin, Sängerin, Stimm- und Atempädagogin in der Tradition von Elsa Gindler (sensory awareness). Für viele Jahre besuchte sie die Yogaschule von Elisabeth Haich und Selvarajan Yesudian. Sie gibt Seminare und Vorträge und unterrichtet an internationalen Hochschulen und in freier Praxis in Hamburg und Lüneburg. Seit 2011 ist sie Gastdozentin am Himalaya-Institut e.V. und begleitet dort den stimmlichen Aspekt in der Fortbildung der Yoga-LehrerInnen.. www.imke-mcmurtrie.net




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