Erfahrungsbericht Himalaya Yoga Symposium 2007
Das Symposium 2007 liegt hinter uns. Zeit, eine kurze Rückschau zu halten.
Fünf Tage lang wurde das Thema „Der innere Lehrer" auf vielfältige Art und Weise dargestellt. Die zahlreichen angemeldeten Gäste und darüber hinaus viele kurz entschlossene Tagesgäste zeugten von grossem Interesse an diesem Thema.
Einen grossen Dank an alle Referentinnen und Referenten, die mit viel Engagement ihr Wissen und ihre Erfahrungen weitergegeben und mit allen geteilt haben.
Es fällt schwer, die Fülle an Anregungen, Wissen und Informationen, die in diesen Tagen dargeboten wurde, in wenige kurze Sätze zu fassen.
Was ist der Innere Lehrer?
Wie können wir Kontakt aufnehmen?
Wie wichtig ist der innere und auch der äussere Lehrer?
Was ist wesentlich und wichtig in der Lehrer-Schüler- Beziehung?
Wie gehe ich mit all diesen Erkenntnissen im täglichen Leben um?
In zahlreichen Vorträgen und Vortrags- Reihen wurden all diese Fragen aus der medizinischen, psychologischen, philosophischen, spirituellen und praktischen Sicht vorgestellt, diskutiert und praktisch erprobt.
Wenn ich daraus in aller Kürze ein Fazit ziehen soll, dann vielleicht so:
Wir alle haben unseren inneren Lehrer, der uns helfen kann, unser Leben zu gestalten und zu meistern. Ihn zu hören, braucht es das Innehalten, Achtsamkeit und Stille.
Es braucht Methoden und Techniken, die uns die äusseren Lehrer zeigen können und es braucht die Unterstützung der äusseren Lehrer in Krisensituationen. Unseren Weg gehen, unser Ziel verfolgen und lernen können wir nur selbst.
Dazu braucht es Mut und Entschlossenheit. Den Mut unvollkommen zu sein und Fehler zu machen.
Die Entschlossenheit, dabei zu bleiben und daraus zu lernen.
Ein Zitat des Swami Rama wird meinen Weg weiter begleiten: „Die Tatsache, dass Du einen Fehler gemacht hast, gibt dir nicht das Recht, dich fertig zumachen."
Die Tage begannen jeweils mit Meditation und Hatha-Yoga. Der kulturelle Rahmen: ein wunderschönes indisches Konzert am Samstag und ein gemeinsames Singen am Sonntag fanden sehr viel Zuspruch.
Am Rande der Veranstaltungen gab es darüber hinaus die Möglichkeit der Begegnung und des Gesprächs sowie der Information über das Himalaya Institut.
Die Gastfreundlichkeit und gute Verpflegung im Haus „Am Schühberg", viele fleissige ehrenamtliche Helfer und nicht zuletzt wunderschöne Frühsommertage trugen nicht unwesentlich dazu bei, dass die Zeit des Symposiums geprägt war durch eine wunderschöne und inspirierende Atmosphäre.
von Ingrid Bardubitzki
